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Lِwenzahn ist nicht nur eine Blume 2022

 Lِwenzahn ist eine Pflanze, oder besser gesagt eine Blume, die einen jeden bekannt ist. Besonders Kinder haben eine groكe Vorliebe zu der Blume, die sich in laufen der Zeit zur so genannten Pusteblume entwickelt. Doch nur die wenigsten wissen, dass es sich bei dem Lِwenzahn um eine Heilpflanze handelt. 



Der Lِwenzahn ist eine der Pflanzen mit den meisten Volksnamen. Es gibt viele Namen, die die gelbe Blume bezeichnet. Unter anderem sagt man zum Lِwenzahn: Augenmilch, Augenwurz, Bنrenzahnkraut, Bayrischer Enzian, Beddschىssa, Bettpisser, Blindblume, Brummer, Butterblume, Butterstecker, Eierkraut, Franzosensalat, Hahnenspeck, Hundeblume, Kettepِsch, Kettenblume, Kuhblume, Kuhlattich, Kuhscheiك, Laternenblume, Lichtbloom, Mنrzblume, Maiblume, Marienzahn, Melkdistel, Milchdistel, Milchstِck, Pappenstiel, Pfaffenkopf, Pfaffenplatte, Pferdeblum, Pusteblum, Rِhrlkraut, Schنfchenblume, Schweineblume, Saurüssel, Sonnenwurzel, Teufelsblume, wilde Zichorie, aber es soll weitere insgesamt 500 Bezeichnungen für ihn geben! 



Die Namensgebungen haben verschiedene volkstümliche Hintergründe. Andere geschichtliche Hintergründe. Manche Bezeichnungen lassen jedoch auf die Wirksamkeit des Lِwenzahns zurückführen, so wie zum Beispiel "Bettpisser", das auf seine harntreibende Eigenschaft hinweist.  



Der Lِwenzahn besteht aus den Inhaltsstoffe Inulin, Cholin, Ascorbinsنure, Nicotinsنure, Retinol, Harze, Triterpene (Taxasterolderivate), ein hoher Kaliumgehalt sowie die Bitterstoffe Taraxacin, Taraxacerin, Taraxasterol und Taraxerol. All diese Inhaltstoffe bilden aus dem Lِwenzahn eine besondere Pflanze.  



Sowohl in der Medizin, in der Volksheilkunde als auch in der Homِopathie werden der Lِwenzahn und seine Inhaltsstoffe gebraucht und geachtet. Der Milchsaft des Lِwenzahns wurde zum Beispiel Jahrhundert lang zur Behandlung von Augenkrankheiten verwendet, besonders gegen Augenentündungen. Bei rheumatischen Erkrankungen und zu deren Vorbeugung, bei Gicht, Ekzemen, Lebererkrankungen und zur Diurese wird in der Volksheilkunde so genannte Blutreinigung angewendet

Auch gegen Warzen soll den Milchsaft der Lِwenzahn Wunder erbracht haben. Bis heute wird die Pflanze auch zur Aktivierung des Stoffwechsels verwandt. Sie regt die Bildung von Magensaft und Galle an und fِrdert die Ausscheidung über Leber und Niere.



Was in Europa als Heilpflanze galt, sollte sich als Drogen Pflanze in anderen Lنndern erweisen. Lِwenzahnblنtter und Lِwenzahnwurzel wurden von Indianern Nordamerikas als Droge konsumiert. Diese rauchten die getrockneten Blنtter bei ihren schamanischen Ritualen. In der Nacht vor Allerheiligen  gehِrt Lِwenzahn zum sogenannten "Samhain-Ritual" mit Weissagungn undTotenbeschwِrungem.



Der Lِwenzahn sollte sich aber auch als Giftpflanze erweisen. Nach Angabe der Informationszentrale gegen Vergiftungen der Universitنt Bonn kann es nach Verzehr grِكerer Mengen Lِwenzahns zu Magen-Darm-Beschwerden mit Bauchschmerzen, Brechreiz und Durchfall kommen. In selteneren Fنllen kِnnen kollaptische Zustنnde und Herzrhythmusstِrungen auftreten. Zudem wurden nach Hautkontakt allergische Reaktionen mit Rِtungen und Juckreiz beobachtet. Die Inhaltsstoffe des Lِwenzahns sind also nicht zu unterschنtzen.

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